Ernährung spielt eine Schlüsselrolle.
Die Evidenzbasis zu Ernährung und Krebs
Ernährungsmuster mit einem hohen Anteil an Vollwertkost, Ballaststoffen und pflanzlicher Vielfalt senken das Krebsrisiko konsistent, während Ernährungsweisen mit vielen ultraverarbeiteten Lebensmitteln, rotem Fleisch, zugesetztem Zucker und Alkohol es erhöhen.
Ballaststoffe und das Darmmikrobiom
Nahrungsfasern werden von Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat fermentiert. Butyrat besitzt in Kolonzellen starke antikanzeröse Eigenschaften. Eine höhere Ballaststoffzufuhr ist konsistent mit einem um 15–25 % niedrigeren Risiko für kolorektale Karzinome verbunden.
Kreuzblütler-Gemüse: mehr als nur eine Schlagzeile
Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl und Grünkohl enthalten Glucosinolate, die zu Sulforaphan und Indol-3-carbinol umgewandelt werden. Diese Verbindungen aktivieren den NRF2-Signalweg, der Karzinogene neutralisiert.
Ultraverarbeitete Lebensmittel und systemisches Krebsrisiko
Ein um 10 % höherer Konsum ultraverarbeiteter Lebensmittel war mit einem um 2 % erhöhten Gesamtkrebsrisiko und einem um 19 % erhöhten Risiko für Ovarialkarzinome verbunden.
⚕ Medizinischer Hinweis: Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung.
